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MARIA, ich nenne dich Schwester - Bemerkungen zu den kirchlichen Feiertagen

MARIA, ich nenne dich Schwester


Maria, ich nenne dich Schwester

ich sehe dein junges Gesicht

ich spüre dein Sehnen und Träumen

wir trauen gemeinsam dem Licht

wir tragen gemeinsam das Wort der Verheißung

wir bringen es zur Welt

Maria, ich nenne dich Schwester

ich sehe dein Frauengesicht

ich spüre dein Fragen und Handeln

wir trauen gemeinsam dem Licht

wir tragen gemeinsam das Wort der Befreiung

wir bringen es zur Welt

Maria, ich nenne dich Schwester

ich sehe dein müdes Gesicht

ich spüre dein Dienen und Leiden

wir trauen gemeinsam dem Licht

wir tragen gemeinsam den Preis der Befreiung

wir bringen ihn in die Welt

Maria, ich nenne dich Schwester

ich sehe in deinem Gesicht

die Würde und Hoffnung der Frauen

wir trauen gemeinsam dem Licht

wir singen gemeinsam das Lied der Befreiung

wir tragen es in die Welt

Christa Peikert- Flaspöhler


2 – 8 Сентябрь 2001 36 неделя

8. Суббота Рождество Пресвятой Богородицы

Мария, я называю тебя сестрой


Мария, я называю тебя сестрой

Я вижу твоё юное лицо

я ощущаю твоё страстное стремление и мечты

мы вместе доверяем свету

мы вместе несём в себе слово предсказания

мы приносим его в мир

Мария, я называю тебя сестрой

я вижу твоё женское лицо

я узнаю твои вопросы и действия

мы сообща доверяем свету

мы сообща несём в себе слова освобождения

мы приносим их в мир

Мария, я называю тебя сестрой

я вижу твоё усталое лицо

я чувствую твои служение и страдание

мы вместе доверяем свету

мы вместе несём в себе цену освобождения

мы приносим её в мир

Мария, я называю тебя сестрой

на лице твоём-выражение достоинства

и надежды женщины

мы вместе поём песнь освобождения

мы несём её в мир

Криста Пайкерт-Фласпёлер

Перевод Э.Костюк


9. – 15. September 2001 37. Woche


Die Seele ist wie ein Wind, der über die Kräuter weht,

und wie der Tau, der auf die Gräser träufelt,

und wie die Regenluft, die wachsen macht.

Genauso ströme der Mensch sein Wohlwollen aus auf alle,

die da Sehnsucht tragen.

Ein Wind sei er, der den Elenden hilft,

ein Tau, indem er die Verlassenen tröstet,

und Regenluft, indem er die Ermatteten aufrichtet

und sie mit Liebe erfüllt wie Hungernde,

indem er ihnen seine Seele hingibt.

Hildegard von Bingen


9 – 15 Сентябрь 2001 37 неделя

11.Вторник Усекновение главы Иоанна Предтечи

Душа как ветер, веющий над пряными травами,

и как роса, падающая на траву,

и как влажный воздух, способствующий росту.

Точно так человек излучает свою благожелательность на всех тоскующих.

Он - ветер, помогающий несчастным,

роса- когда он утешает покинутых,

и свежий воздух- когда он поднимает

изнурённых

и наполняет страждущих любовью,

отдаваясь им душой.

Хильдегард фон Бинген

Перевод Э.Костюк


16. – 22. September 2001 38. Woche

21. Freitag Geburt der Gottesmutter

Die Weisheit stellt sich vor:

Gott schuf mich, seines Waltens Erstling,
als Anfang seiner Werke, vorlängst.

Von Ewigkeit her bin ich gebildet,
vor Anbeginn, vor dem Ursprung der Welt.

Noch ehe die Meere waren, ward ich geboren,
noch vor den Quellen, reich an Wasser.

Bevor die Berge eingesenkt wurden,
vor den Hügeln ward ich geboren,
und die Fluren und die ersten Schollen des Erdreichs.

Als er den Himmel baute, war ich dabei,
als er das Gewölbe absteckte über der Urflut,
als er die Wolken droben befestigte
und die Quellen der Urflut stark machte,
als er dem Meer seine Schranken setzte,
dass die Wasser seinem Befehle gehorchten,
als er die Grundfesten der Erde legte,
da war ich sein Liebling ihm zur Seite,

war lauter Entzücken Tag für Tag

und spielte auf seinem Erdenrund

und hatte mein Ergötzen an den Menschenkindern.

Sprüche 8, 22-31

16 – 22 Сентябрь 2001 38 неделя

21.Пятница Рождество Пресвятой Богородицы

Божья Мудрость взывает



Господь имел меня началом пути Своего, прежде созданий Своих, искони;

От века я помазана, от начала, прежде бытия земли.

Я родилась, когда еще не существовали бездны, когда еще не было источников, обильных водою.

Я родилась прежде, нежели водружены были горы, прежде холмов,
Когда еще Он не сотворил ни земли, ни полей, ни начальных пылинок вселенной.

Когда Он уготовлял небеса, я была там

Когда Он проводил круговую черту

по лицу бездны,

Когда утверждал вверху облака, когда

укреплял источники бездны,

Когда давал морю устав, чтобы воды не

переступали пределов его,

когда полагал основания земли:
Тогда я была при Нем художницею,

и была радостью всякий день,

веселясь пред лицом Его во все время,

Веселясь на земном кругу Его,

и радость моя была с сынами человеческими.

Притч 8, 22 -.31

Hildegard von Bingen – eine weise Frau, die Geschichte machte



Hildegard von Bingen wurde 1098 geboren und kam schon mit fünf Jahren in ein Kloster. Mit 35 Jahren wurde sie von ihren Mitschwestern zur Äbtissin gewählt. Sie ließ auf dem Rupertsberg bei Bingen ein eigenes Kloster bauen und wirkte von dort aus durch ihre Schriften, Lieder, Briefe und Reisen. Hildegard war tätig als Ärztin, Naturforscherin, Heilerin, Komponistin und Dichterin. Eine ganz außergewöhnliche Bedeutung haben die Visionsbilder, die sie seit ihrer Kindheit gesehen hat und die sie von ihrem 42. Lebensjahr an veröffentlichte. Hildegard bekam schon zu ihren Lebzeiten den Ehrennamen: Prophetin in Deutschland. Hildegard starb am 17. September 1179.

Die Theologin und Psychotherapeutin Ingrid Riedel schreibt über Hildegard von Bingen:

"Wie eine geglückte Verbindung der weisen Frau als Kräuterweib und als große Wissende erscheint mir diese große Frauengestalt des Mittelalters, die mich – und zahlreiche andere mit mir – seit einigen Jahren fesselt und nicht losläßt: Hildegard von Bingen. Sie verbindet in ihrer Person und ihrem Werk, was bei anderen vielfach auseinanderfiel: das heilkundige Wissen und heilende Können der weisen Frauen, ehe sie noch zu Hexen erklärt wurden, mit theologischem Durchblick und mystisch-kosmischer Schau. Auch war sie eine einzigartige Dichterin und Komponistin und hatte kühne, aufsehenerregende Vorstellungen von einer leibhaft-vollzogenen,

farbenfrohen, klingenden Liturgie, mit Spiel- und Tanzelementen, in denen weibliches Erleben voll zum Tragen gekommen wäre.

Vorurteilslos und sorgsam trägt sie das alte Heilwissen um Kräuter und Pflanzen in ihren Schriften zusammen und scheut sich nicht, magische Wurzeln wie Alraune, die als Alraunenweibchen und –männchen wie kleine Hausgötter verehrt wurden, in ihrer Heilkraft anzuerkennen und zu empfehlen.

Daß Hildegard von Bingen heute nicht nur mich, sondern eine wachsende Gruppe von Menschen fasziniert, hat mit nichts anderem zu tun, als daß der Archetyp – das Urbild – der weisen Frau heute bei einer großen Zahl von Menschen in Erscheinung tritt und daß in ihnen selbst etwas von dem leben möchte, was Hildegard lebte: Verbundenheit von Sophia, das ist die Gestalt der Weisheit in der Bibel, und Natur, symbolisiert in dem Heiligen Grün, der sancta viriditas, wie der von ihr geprägte Ausdruck lautet."

Hanna Strack

2014-07-19 18:44
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